




Fenster-Kämpfer prägen vor allem in Ländern wie Griechenland, Italien und Spanien das Bild. Sie werden bereits seit Jahrhunderten eingebaut und tragen zu einer schicken Optik bei. Das Praktische dabei: Sie werten nicht nur ältere Gebäude auf, sondern fügen sich auch gut in moderne Gebäude ein.
Gleichzeitig sorgt ein Kämpfer auch für mehr Stabilität. Das Oberlicht wird durch den Kämpfer abgestützt. Somit ist es möglich, besonders große oder breite Oberlichter einzubauen. Durch ein solches Kämpferfenster fällt damit mehr Licht herein, was sich wiederum positiv auf das Wohnklima auswirkt.
Grundsätzlich gilt, dass ein Kämpfer immer aus demselben Material wie der Blendrahmen besteht und fest damit verbunden ist. Das sorgt für zusätzliche Stabilität - der Kämpfer kann bei dieser Konstruktion quasi als Fensterbank gesehen werden, die das Oberlicht stützt. Theoretisch wäre es sogar möglich, das Fenster in eine große Fläche und ein Unterlicht zu unterteilen. Auch das kann je nach Bauweise Vorteile haben.
Das gilt nicht nur für Fenster, sondern auch für Türen. Diese können ebenfalls um einen Kämpfer ergänzt werden - das macht sich vor allem bei Balkontüren gut.
Ein Kämpferfenster kann individuell gestaltet und somit an Ihr Haus angepasst werden. So können Sie den Balken an Ihre restliche Fassade angleichen, damit Sie ein stimmiges Bild erhalten. Andererseits können Sie mit einem Kämpfer auch ein Highlight setzen und das Gesamtbild auflockern. Diese Entscheidung bleibt ganz Ihnen überlassen.
Das gilt natürlich auch für die Wirkung im Inneren. Fenster tragen einen entscheidenden Teil zur Atmosphäre eines Hauses bei. Stehen Sie davor, neue Fenster einzubauen, haben Sie einige Möglichkeiten. Dazu gehört auch die Option, einen Kämpfer einzuziehen und das Oberlicht als Sprossenfenster zu gestalten.
Kämpferfenster eignen sich für jedes Gebäude und können in den verschiedensten Größen angefertigt werden. Entscheiden Sie sich für ein Fenster mit Oberlicht, erhöhen Sie damit den natürlichen Lichteinfall. Der Raum wird heller und dadurch auch einladender.
Hinzu kommt, dass Kämpferfenster verschiedene Öffnungsmechanismen haben können. Sowohl eine Festverglasung als auch eine Dreh-/Kipp-Öffnung sind möglich. Auf Ihren Wunsch wird auch nur eine Dreh- oder eine Kipp-Öffnung eingebaut. Zudem können Sie Kämpfer bei Fenstern mit ein, zwei oder drei Flügeln einbauen - sie sind wahnsinnig flexibel in der Gestaltung.
Kämpfer können zudem bei Fenstern aus verschiedenen Materialien eingezogen werden. Das gilt sowohl für Kunststofffenster als auch für Holzfenster. Bei Fenstern aus Aluminium ist dies ebenfalls möglich.
Kämpferfenster können entweder ein Ober- oder ein Unterlicht haben. Wo der Balken genau platziert wird, ist Ihre individuelle Entscheidung. Der waagerechte Einzug am oberen Rand des Fensters ist aber deutlich beliebter. Sie entfalten ihre Wirkung vor allem bei Fenstern, die oben einen Bogen haben. Dabei wird das Oberlicht festverglast - es kann also nicht geöffnet werden. Für das untere Fenster kann dann eine beliebige Öffnungsart ausgewählt werden.
Bei einem Fenster mit Unterlicht verhält es sich ähnlich. Diese werden häufig in Küchen eingebaut. Fenster werden oftmals nach innen geöffnet - das kann vor allem in kleinen Küchen ein Problem sein, wenn hier Geräte oder Küchenutensilien abgestellt sind. Zum Lüften müsste die Fläche dann komplett freigeräumt werden.
Um dem zu entgehen, wird am unteren Rand des Fensters ein Unterlicht abgetrennt. Dieses hat eine Festverglasung, kann also nicht geöffnet werden. Der obere Teil erhält eine Öffnungsvariante Ihrer Wahl. Somit ist es Ihnen dann möglich, das Fenster zu öffnen, ohne die Küche umzuräumen.
Dieses Prinzip bietet sich in allen Räumen an, in denen der Platz vor dem Fenster belegt ist. Das können beispielsweise auch Bäder oder Gäste-WCs sein. Hier stehen auf der Fensterbank Gegenstände, die Sie nicht bei jedem Lüften zur Seite räumen möchten. In einem solchen Fall profitieren Sie von einem Kämpferfenster.
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