
Neben dem Schutz vor Wetterbelastungen trägt das Holzfenster streichen dazu bei, den Charme des Materials zu bewahren. Frisch gestrichen wirken die Fensterrahmen hochwertig, allerdings lassen Witterungseinflüsse über die Zeit Farbe abblättern und Risse entstehen. Ohne Schutz drohen zusätzlich Feuchtigkeitsschäden oder Schimmel. Ein regelmäßiger Neuanstrich ist daher wichtig, um die Fenster widerstandsfähig zu halten. Entscheidend ist dabei sowohl die richtige Auswahl der Materialien als auch die fachgerechte Ausführung des Anstrichs.
Verwitterte Einbaufenster aus Holz zu streichen ist wichtig, um ihre Funktionalität und Optik zu erhalten. Holz wird durch unterschiedliche Witterungen stark beansprucht und ohne ausreichend Schutz dringt Feuchtigkeit in dieses ein - was zu Rissen und Schimmelbildung führt. Dies beeinträchtigt unter anderem die Energieeffizienz des gesamten Gebäudes. Ein frischer Anstrich schützt das Material und verhindert solche Probleme.
Wie oft das Holfenster streichen erforderlich ist, hängt von der Witterung und der Farbe bei dieser Fensterart ab. Generell sollten Holzfenster alle fünf bis sieben Jahre überstrichen werden - bei starker Wetterbelastung auch früher. Wichtig ist, rechtzeitig zu handeln, um vollständige Sanierungen zu vermeiden.
Ein langlebiger Anstrich erfordert hochwertige Farben und das passende Werkzeug. Mit der richtigen Vorbereitung und Auswahl der Materialien bleibt das Holz optimal geschützt.
Die Wahl der passenden Produkte beeinflusst den Anstrich Ihres Holzfensters. Dabei sollten sowohl Schutz als auch Optik berücksichtigt werden.
Geeignete Werkzeuge sind wichtig, um ein sauberes und gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.
Mit hochwertigem Fensterzubehör, darunter geeignete Farben, Werkzeuge und Abdeckmaterialien, lässt sich ein Holzfenster professionell streichen.
Ob Doppelfenster, Oberlichtfenster oder Panoramafenster - damit Holzfenster dauerhaft geschützt bleiben, kommt es auf eine sorgfältige Ausführung beim Streichen an. Die einzelnen Schritte unterscheiden sich dabei kaum und sind unabhängig von Bauform oder Fenstergröße.
Vor dem Holzfensterstreichen sollten alle notwendigen Vorarbeiten erledigt werden. Eine Abdeckfolie schützt den Boden vor Staub und Farbspritzern. Fensterleisten und Beschläge sollten entfernt oder mit Malerkrepp abgeklebt werden, um saubere Kanten zu erzielen.
Die Dichtungen sollten vorsichtig aus dem Rahmen gezogen werden und auf Elastizität geprüft werden- sind sie intakt, können sie wiederverwendet werden. Alte, beschädigte Silikonfugen sollten mit einem Cuttermesser entfernt werden, um eine glatte Basis zu schaffen. Für besonders gründliches Arbeiten kann das Fenster ausgebaut werden.
Damit der neue Anstrich gut haftet, müssen alte Lackreste und Unebenheiten entfernt werden - idealerweise mit Schleifpapier, per Schleifklotz oder Winkelschleifer. Das Holz sollte stets in Faserrichtung bearbeitet werden, um Schäden zu vermeiden. Gerade bei einem Farbwechsel ist dieser Schritt entscheidend. Lose Holzteile oder Nägel sollten entfernt und beschädigte Stellen später ausgebessert werden. Nach dem Schleifen wird der Rahmen gründlich vom Schleifstaub befreit.
Für eine gleichmäßige Farbaufnahme beim Holzfensterstreichen muss das Holz vorab grundiert werden. Zunächst werden Wände, Glasflächen und die Fensterbank mit Außen-Krepp abgeklebt, um unsaubere Farbränder zu vermeiden.
Der Vorlack wird mit einem Pinsel oder einer Lackrolle entlang der Holzmaserung aufgetragen. Falls Farbe in die Mechanik des Fensters gelangt, sollte sie sofort mit einem Tuch entfernt werden. Zum optimalen Trocknen das Fenster kippen und über Nacht offen lassen.
Nach dem Trocknen der Grundierung können Unebenheiten im Holz beseitigt werden. Blasen oder raue Stellen lassen sich mit feinem Schleifpapier glätten, Risse und Löcher mit Spachtelmasse füllen. Nach dem Trocknen wird die Masse glatt geschliffen - dabei werden die Fensterfugen allerdings ausgespart. Anschließend an den ausgebesserten Stellen erneut Vorlack auftragen und trocknen lassen.
Bevor Sie Ihr Holzfenster streichen, müssen die Fensterfugen abgedichtet werden. Im Innenbereich mit Acryl, da es überstreichbar ist, während Silikon außen besseren Schutz gegen Witterungseinflüsse bietet.
Nach dem Trocknen der Abdichtung kann der Lack in dünnen, gleichmäßigen Schichten entlang der Maserung aufgetragen werden. Die Kante zwischen Glas und Holz möglichst sauber streichen und das Malerkrepp direkt im Anschluss entfernen. Farbspritzer auf der Scheibe lassen sich mit Pinselreiniger entfernen.
Sobald die Lackierung vollständig durchgetrocknet ist, können Fensterbeschläge, Leisten und Scharniere wieder montiert werden. Die Dichtungen werden gereinigt und eingesetzt oder bei Bedarf ersetzt.
Als letzter Schritt wird die äußere Silikonfuge erneuert. Dazu das Silikon sauber auftragen, glätten und trocknen lassen. Nur noch Schutzfolien sowie Malerkrepp entfernen und schon erstrahlt Ihr frisch gestrichenes Fenster in neuem Glanz!
Professionelles Holzfenster streichen schützt die Fenster zuverlässig vor Witterungseinflüssen, Feuchtigkeit und alltäglicher Abnutzung. Wer die Arbeit sorgfältig ausführt, trägt nicht nur zur ansprechenden Optik bei, sondern sichert auch die langfristige Funktionalität der Fenster nach der Fenstermontage. Daher lohnt es sich, Holzfenster frühzeitig und regelmäßig zu streichen.
Für ein langlebiges Ergebnis spielt von Anfang an auch die Auswahl hochwertiger Fenster eine wichtige Rolle. Bei meinfenster24 können Sie individuelle Holzfenster nach Maß konfigurieren und bequem Ihre neuen Fenster online kaufen. Damit eine Qualität gewährleistet wird, die über das Holzfenster streichen hinaus geht!