
Fenster putzen bei Frost? Viele warten damit lieber bis zum Frühling. Regelmäßiges Fensterputzen beugt jedoch dauerhaften Verschmutzungen vor. Wenn sich über längere Zeit Schmutz, Salzrückstände oder Abgase ansammeln, lassen sie sich später nur mit Mühe entfernen.
Eine vernachlässigte Reinigung kann auf Dauer Schäden verursachen. Aggressive Substanzen wie Vogelkot oder Ruß greifen zudem Dichtungen und Oberflächen an.
Saubere Fenster lassen mehr Tageslicht in Ihre Räume - ein großer Pluspunkt während der dunklen Wintermonate. Mehr Helligkeit hebt die Stimmung und schafft ein gutes Raumklima.
Wenn Sie beschlossen haben, Fenster bei Frost zu putzen, stehen Sie zu Beginn vor einigen Hürden. Niedrige Temperaturen beeinflussen das Reinigungsergebnis und die Handhabung.
Wenn der Zeitpunkt gut gewählt ist, ist es möglich, bei Frost Fenster zu putzen. Wie gut sich Schmutz entfernen lässt, ist abhängig von Wetter, Tageszeit und Außentemperatur. Drei Faktoren sind dabei zu berücksichtigen:
Vorteilhaft sind Tage, an denen Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen. So lässt sich bei Frost Fenster putzen, ohne dass das Wasser sofort auf der Scheibe gefriert. Wählen Sie für die Reinigung Tage mit leichten Plusgraden aus.
Meist ist es zwischen Vormittags- und Nachmittagsstunden auch im Winter warm. In der Zeit ist das Glas weniger kalt, Reinigungsmittel entfalten ihre optimale Wirkung und der Temperaturunterschied zwischen Wasser und Fensterglas ist geringer.
Für streifenfreie Fenster ist es besser, im Schatten zu arbeiten. Direkte Sonneneinstrahlung lässt Reinigungswasser schnell verdunsten. Ideal sind bewölkte oder lichtarme Tage.
Fenster bei Frost zu putzen ist mit den richtigen Handgriffen bei Minustemperaturen ohne Schäden machbar. Das gilt für Fenster, aber auch für Ihre Balkontür oder Terrassentür, die während der Wintermonate durch Kälte und Feuchtigkeit ebenfalls beansprucht werden.
Rüsten Sie sich mit warmer, wetterfester Kleidung aus. Mit Handschuhen mit rutschfestem Griff sind Ihre Hände trotz Kälte beweglich und geschützt.
Nutzen Sie Reiniger mit Alkoholanteil oder mischen Sie Frostschutzmittel in das Wasser. Dadurch gefriert die Reinigungslösung nicht sofort auf der Glasoberfläche und lässt sich besser verteilen.
Verwenden Sie lauwarmes Wasser. Hohe Wassertemperaturen können Spannungsrisse verursachen oder zu Glasbruch führen. Das gilt vor allem bei großen Fensterflächen.
Reinigen Sie die Scheibe zügig. Reinigen Sie das Glas und entfernen Sie Feuchtigkeit direkt danach mit einem Fensterabzieher oder Tuch. Damit wird vermieden, dass sich eine Eisschicht bildet.
Trocknen Sie die Rahmen von Kunststofffenstern, Alufenstern oder Holzfenstern sorgfältig ab. Bei empfindlichen Materialien besteht die Gefahr, dass gefrorenes Wasser Risse verursacht oder die Dichtungen brüchig werden lässt.
Bei frostigen Temperaturen lassen sich Fenster mit einfachen Hausmitteln reinigen. Im Winter sind unkomplizierte und kälteresistente Lösungen gefragt. Altbewährte Helfer aus dem eigenen Haushalt reinigen zuverlässig.
Fenster bei Frost richtig zu putzen ist nur ein Teil der richtigen Pflege in der kalten Jahreszeit. Die Bildung von Kondenswasser sowie der Zustand von Dichtungen und Rahmen benötigen ebenfalls besondere Aufmerksamkeit.
Ja - vorausgesetzt, man geht bedacht vor. Stellen Sie sicher, dass Temperaturen über dem Gefrierpunkt liegen. Zur Mittagszeit ist das Glas warm genug, das Wasser gefriert nicht sofort und das Risiko von Rissen wird verringert. Alkoholhaltige Reiniger oder bewährte Hausmittel sorgen für ein streifenfreies Ergebnis. Nutzen Sie spezielle Pflegemittel für Kunststoff-, Alu- oder Holzrahmen.
Wischen Sie Kondenswasser weg, um Schimmel zu verhindern und die Lebensdauer Ihrer Fenster zu verlängern. Wenn Sie beim Fenster putzen bei Frost regelmäßig kontrollieren, ob sich Schäden gebildet haben, vermeiden Sie teure Reparaturen.
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